Aktuelles

Irish Open 2026 in Dublin: Gold und Silber für den Rebels Karateclub

Irish Open 2026: Zwei Medaillen für die Rebels in Dublin

Am 12. und 13. September 2026 waren Edvin Kuric und Lorenz Hellmer vom Rebels Karateclub bei den Irish Open 2026 in der National Indoor Arena in Blanchardstown, Dublin am Start – und kehrten mit Gold und Silber nach Wien zurück. Der Weg zum Titel im Veteranen-Kumite: drei Kämpfe, 16:0 Punkte, kein einziger Gegenpunkt.

Die Irish Open sind eines der großen offenen Karate-Turniere auf den britischen Inseln. Ausgerichtet vom irischen Verband ONAKAI gingen an diesem Wochenende 444 Athletinnen und Athleten aus 76 Vereinen und 18 Nationen mit insgesamt 631 Nennungen auf die Tatami. Österreich war bei diesem Turnier von einem einzigen Verein vertreten: dem Rebels Karateclub aus Wien.

Gold für Edvin Kuric im Kumite der Veteranen – ohne einen Gegenpunkt

Der größte Erfolg des Wochenendes: Edvin Kuric gewann die Kategorie KU39 – Male Veteran Kumite und damit die Goldmedaille. In einem international besetzten Bewerb mit acht Nennungen setzte sich der Obmann und Cheftrainer der Rebels gegen Gegner aus Irland, Schottland und Spanien durch – und das Bemerkenswerteste daran: Er gab auf dem gesamten Weg zum Titel keinen einzigen Punkt ab.

  • Viertelfinale: Österreich Edvin Kuric – Irland Brenden Finlay (Kaizen Ireland) 4:0
  • Halbfinale: Österreich Edvin Kuric – Schottland Mark Marshall (Sport Karate Sakai) 8:0
  • Finale: Österreich Edvin Kuric – Spanien Aitor Jiménez (Fujisan Karate Palencia) 4:0

Gesamtbilanz: 16:0 Punkte in drei Kämpfen.

Schon der Auftakt gegen den Iren Brenden Finlay war eine klare Ansage: 4:0, ohne dem Gegner eine einzige Wertung zu erlauben. Im Halbfinale gegen den Schotten Mark Marshall fiel das Ergebnis noch deutlicher aus: 8:0 – ein Vorsprung von acht Punkten beendet im Kumite die Begegnung. Damit war das Finale erreicht.

Dort wartete mit Spanien Aitor Jiménez (Fujisan Karate Palencia) ein Gegner, der auf seinem Weg ins Finale unter anderem den späteren Bronzemedaillengewinner David O’Donnell mit 5:1 besiegt hatte. Auch er blieb ohne Wertung: 4:0 für den Wiener. Silber ging an Jiménez, die Bronzemedaillen an Schottland Mark Marshall und Irland David O’Donnell (Kells Karate Club).

Drei Kämpfe, drei Gegner aus drei Nationen – und in keinem einzigen davon eine Wertung für die Gegenseite. Was in der Ergebnisliste schlicht als 16:0 steht, ist über ein ganzes Turnier hinweg die schwerere Hälfte der Arbeit: nicht nur selbst treffen, sondern selbst nicht getroffen werden. Genau diese Kombination aus Angriffsdruck und Absicherung ist das, woran im Training Woche für Woche gearbeitet wird.

Es ist der nächste internationale Turniersieg in einer bemerkenswerten Saison – nach Gold beim 20. Cro Cup in Kroatien und dem Titel im Team-Kumite bei der Wiener Landesmeisterschaft.

Platz 5 im Kumite +84 kg der Seniors

Edvin startete zusätzlich in der offenen Seniorenklasse KU38 – Male Senior Kumite +84 kg (zwölf Nennungen) und verpasste dort in der Trostrunde hauchdünn mit 0:1 den 3. Platz – Endergebnis: Platz 5.

Lorenz Hellmer im stärksten Feld des Turniers

Lorenz Hellmer startete in der KU36 – Male Senior Kumite −75 kg, mit 13 Nennungen der am dichtesten besetzte Herren-Einzelbewerb der Seniors. Nach einem gewonnenen Auftaktduell schied er gegen den späteren Bronzemedaillengewinner aus und belegte Platz 7.

Für den amtierenden Vize-Staatsmeister im Kumite −75 kg war es ein weiterer Härtetest gegen ein Feld aus sieben Nationen.

Silber im Team-Kumite: Zhao, Kuric, Hellmer

Im Mannschaftsbewerb TKU12 – Team Kumite Male Senior trat der Rebels Karateclub mit Rui Ji Zhao, Edvin Kuric und Lorenz Hellmer an – und kämpfte sich bis ins Finale.

  • Halbfinale: Österreich Rebels Karateclub – Norwegen Os Kobudokan Karateklubb 2:1
  • Finale: Österreich Rebels Karateclub – Irland WSKF Ireland 0:2

Das Halbfinale gegen die Norweger war exakt jener Krimi, für den Team-Kumite steht: 2:1 nach Einzelkämpfen – ein einziger gewonnener Kampf trennte die Rebels vom Ausscheiden. Drei Athleten, drei Duelle, und am Ende zählt nur, wer öfter die Hand gehoben bekommt.

Im Finale erwies sich das Gastgeberteam Irland WSKF Ireland als zu stark – ein Verein, der an diesem Wochenende insgesamt 13 Medaillen gewann. Das Wiener Trio holte die Silbermedaille. Bronze ging an Norwegen Os Kobudokan Karateklubb und die Wales Wado-Kai Karate Union.

Team-Kumite ist der Bewerb, in dem sich Vereinsarbeit am deutlichsten zeigt: Hier zählt nicht die Einzelleistung, sondern die Aufstellung, die Taktik zwischen den Kämpfen und das Vertrauen darauf, dass der Nächste liefert. Dass drei Rebels in Dublin gegen Teams aus Irland, Norwegen und Wales ins Finale einziehen, ist ein starkes Zeichen für die Tiefe unseres Kaders.

Österreichs komplette Medaillenbilanz kommt aus Wien

In der Nationenwertung der Irish Open 2026 liegt Österreich mit einmal Gold und einmal Silber auf Rang 9 von 18 Nationen – und beide Medaillen gehen auf das Konto des Rebels Karateclub. In der Vereinswertung bedeutet das Platz 23 unter 76 teilnehmenden Clubs, vor zahlreichen deutlich größeren Delegationen aus Irland, Schottland, England und Dänemark.

Zur Einordnung: Die Gastgeber aus Irland holten 157 Medaillen, Schottland 51. Ein Verein, der mit drei Athleten anreist und zwei Medaillen mitnimmt, bewegt sich damit in einer sehr guten Ausbeute pro Starter.

Alle Ergebnisse der Irish Open 2026 im Überblick

  • 🥇 Edvin Kuric – 1. Platz, Kumite Male Veteran (KU39) – 4:0, 8:0, 4:0 ohne Gegenpunkt
  • 🥈 Rebels Karateclub (Rui Ji Zhao / Edvin Kuric / Lorenz Hellmer) – 2. Platz, Kumite Team Male Senior (TKU12)
  • Edvin Kuric – 5. Platz, Kumite Male Senior +84 kg (KU38)
  • Lorenz Hellmer – 7. Platz, Kumite Male Senior −75 kg (KU36)

Quelle: offizielle Ergebnislisten und Kampfmitschriften der Irish Open 2026 auf sportdata.org.

Was die Irish Open zu einem besonderen Turnier machen

Die Irish Open sind ein Open-Style-Turnier: Gestartet wird stilübergreifend, von Shotokan über Wado-Ryu und Shito-Ryu bis Goju-Ryu, in Kata- und Kumite-Bewerben von den Kindern bis zu den Veteranen. Genau das macht den Reiz aus – man trifft auf Kampfstile und Distanzen, die man im heimischen Wettkampfkalender selten sieht.

Für einen Wiener Verein bedeutet ein Turnier in Dublin außerdem: Anreise, Gewichtsmachen, Zeitplan und mehrere Bewerbe an zwei Tagen. Wer hier auf dem Podest steht, hat mehr abgerufen als nur gute Technik.

Der Rebels-Weg: von Wien nach Dublin

Die Irish Open 2026 reihen sich in eine Saison ein, die für die Rebels schon jetzt außergewöhnlich verlaufen ist – mit Medaillen bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft, den Styrian Open in Graz, der Wiener Landesmeisterschaft und dem Cro Cup in Kroatien. International hat der Verein zuletzt mit Platz 5 bei der WSKA-Weltmeisterschaft in Cádiz und der ESKA-Europameisterschaft in Portimão aufgezeigt.

Solche Ergebnisse entstehen nicht am Wettkampftag. Sie sind das Resultat von konsequentem Training, gezielter Wettkampfvorbereitung durch unser Trainerteam und einer Gruppe, die sich gegenseitig fordert.

Karate in Wien trainieren – bei den Rebels

Du willst selbst Shotokan Karate lernen – als kompletter Einsteiger, als Wiedereinsteiger oder mit dem Ziel Wettkampf? Beim Rebels Karateclub in Wien trainierst du auf allen Niveaus, vom Anfängerkurs bis zum Leistungstraining. Einen Überblick über Zeiten und Orte findest du auf unserer Seite Trainings, Studierende finden beim USI-Kurs einen einfachen Einstieg.

Vereinbare jetzt dein kostenloses Probetraining und werde Teil des Teams.

Herzliche Gratulation an Edvin Kuric, Lorenz Hellmer und Rui Ji Zhao zu Gold und Silber bei den Irish Open 2026 in Dublin – Oss! 🥋

Impressionen